NACHBARSCHAFTSHILFE ROSENHEIM e.V.
NACHBARSCHAFTSHILFE ROSENHEIM KITA GMBH
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Jahreshauptversammlung 2018

Der Verein hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 19.10.2018 einen neuen Vorstand gewählt.


von links: Thomas Walkenhorst (Kassenprüfer), Mirco Gruber (Schatzmeister), Andreas Riedrich (Beisitzer), Beate Hoyer-Radtke (1. Vorsitzende), Dr. Regina Matthes (Beisitzerin), Thomas Möller (stellvertr. Vorsitzender), Karl-Heinz Froschmayer (Beisitzer)

Herr Kurt Müller ist als stellvertr. Vorsitzender leider aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden und wurde zum Dank für sein langjähriges Engagement für die Nachbarschaftshilfe, zum Ehrenmitglied ernannt.

Oktober 2018

Lust auf einen Nebenjob, der richtig Spaß macht?

Zur Verstärkung unseres Pflegeteams suchen wir insbesondere für Wochenend- und Abenddienste baldmöglichst

Pflegekräfte mit Führerschein

 auf 450-EUR-Basis für die Versorgung unserer KlientInnen im Stadtgebiet Rosenheim.

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Kurzbewerbung.

Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V.
 z. Hd. Herrn Moser

Färberstraße 23, 83022 Rosenheim

info@nh-rosenheim.de

Telefon  08031 / 34805


September 2018
(Artikel aus OVB- online vom 19.09.2018)
© ovb-online

Diagnose Demenz: Wer Hilfe anbietet

Demenz kann letztlich jeden treffen. dpa

Rosenheim – „Demenz – dabei und mittendrin" – so lautet das diesjährige internationale Motto des Welt-Alzheimertages.

Rosenheim nimmt teil – dank des „Netzwerkes Demenz" von Pro Senioren, das am Samstag, 22. September, in der Innenstadt zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen anbietet.

Seit 1994 finden im September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind bereits etwa 46 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern.

Auch in Rosenheim werden am Samstag, 22. September, von 10 bis 15 Uhr in der Fußgängerzone am Mittertor zahlreiche Mitglieder des Arbeitskreises „Netzwerk Demenz" von Pro Senioren Rosenheim eine Palette an Informationen und Aktionen zum Thema Demenz anbieten.

Mit dabei ist das Bayerische Rote Kreuz mit Informationen, wie man rechtzeitig vorsorgen und möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden bleiben kann. Die Diakonie Rosenheim informiert über das Betreuungsrecht und Hilfen für Senioren. Der Hauskrankenpflegeverein Rosenheim führt eine Veeh-Harfe vor und bietet Musikeinlagen mit Akkordeon.

Informationen zur Alltagsbegleitung und Unterstützung stellt die Seniorenbetreuung „Home Instead" bereit. Im Demenzparcours am Stand des Alzheimer Therapiezentrums der Schön Klinik Bad Aibling können sich gesunde Menschen eine ungefähre Vorstellung vom Leben mit einer Demenz machen und wie es ist, tagtäglich an seine Grenzen zu stoßen. „Nur vergesslich oder schon dement?" Hierzu bietet das Kompetenznetz Neurologie und Seelische Gesundheit Rosenheim Gedächtnistestungen und Gespräche mit dem Facharzt an. Die Jacob und Marie Rothenfußer-Gedächtnisstiftung München informiert über Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Ein Rechtsanwalt beantwortet rechtliche Fragen zum Thema „Diagnose Demenz – was nun?"

Mit dem Alters-Simulations-Anzug des Mehrgenerationenhauses Flintsbach kann realitätsnah erlebt werden, was es bedeutet, mit diversen sensorischen und motorischen Einschränkungen zu leben. Die Nachbarschaftshilfe Rosenheim bietet Gedächtnistraining mit dem Tablet an. Integrative und intergenerative Spiele werden vom VIA-Spiele-Verlag bereitgestellt. Der Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim stellt seine Sprechstunden vor und gibt Infos zur Seniorenmesse.

Da Tanzen Körper und Geist fordert, wird die Veranstaltung durch eine Tanzgruppe abgerundet, die um etwa 13 Uhr griechische Tänze aufführt und zum Mitmachen einlädt. Außerdem erhalten Bürger an den Infoständen den kostenlosen „Demenz-Wegweiser für Rosenheim".

Fragen zur Veranstaltung beantwortet die Geschäftsstelle von Pro Senioren Rosenheim e.V., Telefon 08031/365-1636.

(Artikel aus OVB- online vom 18.09.2018)
© ovb-online

PORTRÄT DER WOCHE: WILLY ACHORNER

„Wir sind alle irgendwie noch Kinder"


Mann für alles: Egal ob Mathe, Vorlesen oder Schreibschrift üben, Willy Achorner steht den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. dpa

Willy Achorner war 34 Jahre Berufssoldat. Auch nach seiner Pensionierung wollte der 57-Jährige der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Jetzt ist er ehrenamtlich tätig: im Kinderhort Jonathan.

Rosenheim –„Servus Willy", „Schön, dass du wieder da bist" –  Wenn Willy Achorner durch die Tür des Kinderhorts Jonathan tritt, ist die Freude groß. Seit zwei Jahren kommt der 57-Jährige fast jeden Tag für anderthalb Stunden in die Innsbrucker Straße 1a und hilft den Kindern bei den Hausaufgaben. „Sie lesen mir vor. Das Hauptaugenmerk liegt bei den Erst- bis Drittklässlern. Manche können sehr gut lesen und andere haben erhebliche Schwierigkeiten. Ich versuche einfach zu helfen", beginnt Achorner das Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Auch beim Schreiben und bei kniffligen Matheaufgaben steht der sympathische Rosenheimer mit Rat und Tat zur Seite. „Für einige sind die Matheaufgaben schon recht schwierig. Aber das war für mich damals auch nicht anders," so Achorner und schmunzelt. Seine Lachfältchen kommen zum Vorschein.

34 Jahre war er Soldat, stationiert unter anderem in München, Brannenburg, Ingolstadt und Laupheim. „Ich hatte auch drei Auslandseinsätze, zwei in Afghanistan und einen in Bosnien", erinnert er sich und fügt hinzu: „Ich habe dort schon ein paar Dinge erlebt. Aber niemand sagt, dass Krieg schön ist." Soldat werden wollte Achorner übrigens schon immer. „Ich habe meine Entscheidung nie bereut", bestätigt er.

Doch wie kommt man als ehemaliger Berufssoldat in den Kinderhort? Der 57-Jährige scheint diese Frage nicht zum ersten Mal zu hören. „Nach meiner Pensionierung vor drei Jahren kam für mich das Nichtstun nie in Frage und Kinder haben mich schon immer fasziniert", antwortet er, ohne nachzudenken. Über die Geschäftsführerin der Nachbarschaftshilfe Beate Hoyer-Radtke entstand der Kontakt zum Kinderhort Jonathan.

Kümmert sich um 17-jährigen Afghanen

„Davor habe ich noch nie mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet", so Achorner. Seine Beschäftigung macht ihm sichtlich Spaß. Begeistert berichtet der Rosenheimer über die Fortschritte seiner Schützlinge und fügt bescheiden hinzu: „Natürlich weiß ich, dass es nicht nur mein Verdienst ist. Aber die Kinder hier sind motiviert. Das gefällt mir."

Und noch etwas begeistert ihn an seiner Aufgabe: „Ich werde teilweise sogar in der Stadt erkannt, wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin. Das ist schon witzig."

Der 57-Jährige will der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Mit seiner Arbeit macht er genau das. „Wenn ich den Hort nach meinen anderthalb Stunden verlasse, dann weiß ich, dass ich etwas für die Gemeinschaft getan habe," so der Rosenheimer.

„Willy ist einer der zuverlässigsten Menschen, die ich kenne", schwärmt Hortleiterin Barbara Bauer. „Er ist vorurteilsfrei zu uns gekommen, hat einen super Kontakt zu den Kindern und geht auf jeden ein. Er ist eine Bereicherung für unser Haus."

Wenn Achorner nicht im Hort ist, verbringt er Zeit mit dem 17-jährigen Afghanen Rahmialle. „Vor einem Jahr wollte ich neben der Arbeit im Kinderhort noch etwas anderes machen", so der 57-Jährige. Über das Internet stellte er den Kontakt zu Christian Hlatky von „Startklar" her, der ihm von einer Gruppe unbegleiteter Flüchtlinge erzählte. Kurz denkt er nach. „Als ich Rahmialle zum ersten Mal getroffen habe, konnten wir über alles reden. Er spricht perfekt Deutsch," schwärmt der 57-Jährige und fügt hinzu: „Mit dem Schreiben hat er noch Probleme, da helfe ich ihm."

Nebenbei erklärt er unter anderem die Begriffe Lohnsteuer und Rentenversicherung – Dinge, die es in Afghanistan eben nicht gibt. „Rahmialle hat mir erzählt, dass sein Vater auch in der Armee war. Er selbst hatte damals die Option Soldat zu werden oder eben nach Deutschland zu kommen, um ein neues und vielleicht sogar besseres Leben zu beginnen", erzählt der Rosenheimer. Wenn er über den 17-Jährigen spricht, beginnen seine Augen zu leuchten und ein Lächeln umspielt seine Lippen. „Rahmialle will Krankenpfleger werden", sagt er mit Stolz und fährt fort: „Falls seine Aufenthaltsgenehmigung verlängert wird, kann es aber durchaus passieren, dass er dafür nach München muss." Für Achorner ist jetzt schon klar: „Nach München fahre ich nicht jeden Tag, aber ich werde ihn natürlich trotzdem noch ab und zu besuchen." Falls er zukünftig weniger Zeit mit Rahmialle verbringen sollte, hat der 57-Jährige sich auch schon etwas anderes überlegt: „In Stephanskirchen gibt es einen Klettergarten für Kinder mit Behinderung sowie Flüchtlinge. Vielleicht ergibt sich da was, das würde mir gefallen."

Egal ob im Kinderhort, unterwegs mit Rahmialle oder eben im Klettergarten – Willy Achorner kann sich nichts Schöneres vorstellen. „Wenn Rahmialle zu mir sagt: ‚Schön, dass du da bist‘ oder die Kinder mich mit ‚Servus Willy‘ begrüßen, dann ist das einfach nur ein super Gefühl," schwärmt der Rosenheimer.

Im Hort wird es lauter und der 57-Jährige wirft einen schnellen Blick auf seine Armbanduhr. „Wir sind alle irgendwie noch Kinder. Ich glaube, dass es nie zu spät für eine glückliche Kindheit ist, aber beim zweiten Mal liegt es an dir selbst."


April 2018
Wir danken der Volksbank-Raiffeisenbank Rosenheim eG für die
großzüge Autospende.


Februar 2018
Wir danken dem Lions-Club Rosenheim für seine großzügige Spende.


© schlecker

Jubiläumsjahr 2017

Das Regionalfernsehen zu Gast im Tagespflegehaus "Johanna"
https://www.rfo.de/mediathek/video/tagespflege-in-rosenheim/


Oktober 2017
Dinzler unterstützt die Nachbarschaftshilfe


© OVB

August 2017
Nach bestandener Probezeit begrüßen wir unseren neuen Kollegen in der Abteilung
"Motivation und Personalführung": Gandhi



15. Juli Aktionstag auf dem Max-Josefs-Platz

Oberbürgermeisterin Frau Gabriele Bauer im Gespräch mit der Gründerin der Nachbarschaftshilfe
Rosenheim e.V. Frau Johanna Schildbach-Halser und Herrn Horst Halser

Unterhaltung durch die Brotzeitband mit Pflegedienstleiter Peter Moser

Griechische Tänze für jedermann zum Mittanzen

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer im Gespräch mit den Rosenheimern

Moderator Nicolas Foltin im Gespräch mit Paul Rothenfußer von der Jacob und Marie Rothenfußer Gedächtnisstiftung

Kinderschminken mit den Mitarbeitern des Kinderhortes Jonathan

Trommelkinder des Kinderhortes Jonathan sorgen für Stimmung

Moderator Nicolas Foltin im Gespräch mit Geschäftsführerin Beate Hoyer-Radtke

Moderator Nicolas Foltin führt durch den Aktionstag


Die "helfenden Hände" des ambulanten Pflegedienstes.


Mai 2017
Seniorenausflug zum Königssee


März 2017
Ärzte des Ärztehauses Rosenheim unterstützen zusammen mit der Aesculap-Apotheke die Nachbarschaftshilfe
Danke


Juni 2016

Seniorenausflug zum Tegernsee



Mai 2013

Demenzzentrum: Rohbau steht

Im November war Baubeginn, jetzt ist der Rohbau des Demenzzentrums Rosenheim fertig.

http://www.ovb-online.de/bilder/2013/05/30/2932610/789650101-1863731_1-2W09.jpg

© OVB


In Anwesenheit zahlreicher Gäste und Handwerker wurde Richtfest gefeiert. Den Richtspruch übernahm Dachdeckermeister Rudi Wallner von der Firma W&O. Zweiter Bürgermeister Anton Heindl sprach von einem wichtigen und notwendigen Hilfsangebot für Betroffene und Angehörige in der Stadt. Paul Rothenfußer, Vorstand der "Jacob-und-Marie- Rothenfußer-Gedächtnisstiftung", verkündete, dass sowohl der Zeitplan als auch das Budget voraussichtlich eingehalten werden können. Die Stiftung investiert rund sechs Millionen Euro in das Zentrum, das im Januar 2014 fertiggestellt werden soll. Dann stehen 14 Wohnplätze und eine Tagespflege für Demenzkranke zur Verfügung. Foto : Schlecker

Artikel lizenziert durch © ovb-online

(Artikel aus OVB- online vom 30.05.2013)

April 2013

Platz für Kleinkinder mitten im Grünen

Rosenheim - Endspurt beim Rosenheimer Kinderkrippenbau: Erst vor gut einer Woche wurde die Arbeiterwohlfahrt-Kinderkrippe in der Erlenau offiziell eingeweiht; jetzt fand das Richtfest für die Kinderkrippe Aising statt.

Richtfest der Kinderkrippe Aising: In der Mitte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, rechts Kinder des benachbarten Kinderhauses und links einige Stadträte. Auf dem Dach steht Albert Latein von der beauftragten Baufirma, der den Richtspruch sprach. Foto : Schlecker

© OVB

Richtfest der Kinderkrippe Aising: In der Mitte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, rechts Kinder des benachbarten Kinderhauses und links einige Stadträte. Auf dem Dach steht Albert Latein von der beauftragten Baufirma, der den Richtspruch sprach. Foto : Schlecker

Das Stichwort "Kinderkrippe" findet sich wohl in diesen Wochen oft in den Terminkalendern der Stadträte und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. Zug um Zug wird die Regierungs-Vorgabe in Sachen "Krippenbau-Offensive" von der Stadt realisiert.

Der Spatenstich, Richt- und Einweihungsfeste, müde werden aber weder Stadträte noch das Stadtoberhaupt. "Das Schönste ist, wenn man für Kinder etwas gestalten kann", freute sich Bauer beim Richtfest der Kinderkrippe Aising. Die zahlreichen Gäste stimmten ihr da gerne zu.

Der Spatenstich für den Neubau in der Gärtnerstraße erfolgte im vergangenen Oktober. Bisher verliefen die Arbeiten problemlos. Geht das so weiter, kann die viergruppige Einrichtung mit Platz für 48 Buben und Mädchen plangemäß im September eröffnet werden.

Albert Latein von der gleichnamigen für den Bau zuständigen Baufirma übernahm den Richtspruch. Mit dem traditionellen Zerschlagen des Trinkglases hoch oben auf dem Dach tat er sich gar nicht so leicht, denn "da findet sich kaum ein Flecken harter Beton."

Kein Wunder: Das gesamte Gebäude wurde in Holzrahmenbauweise angefertigt. "Ich sehe, die Krippe gefällt Euch gut. Wie sollt‘s auch nicht, denn Holz vom Besten bauten wir mit Stolz in dieses neue Gebäude ein", reimte der Handwerker im Richtspruch.

Gebaut wird die Kinderkrippe auf einem rund 2000 Quadratmeter großen, idyllisch gelegenen Grundstück mitten im Grünen, das auf Erbbaurechtbasis gepachtet wurde, und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schule und Kinderhaus Aising liegt. Gerade durch die Nähe zum Kinderhaus sollen Synergieeffekte entstehen.

Großer Wert wurde auf Barrierefreiheit gelegt. Es gibt nur das Erdgeschoss. Auf einen Keller wurde verzichtet. Nicht zur kurz kommen soll die gesunde Ernährung: Darum ist der Einbau einer Mischküche geplant, in der Gerichte auch selbst gekocht wer

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